„Kampf gegen Islamismus muss höhere Priorität erhalten“

Die Junge Union Nordwürttemberg fordert einen höheren Anteil der bestehenden staatlichen Mittel zur Extremismus-Bekämpfung dem Kampf gegen den Islamismus zu widmen.

„Die Koran-Verteilung durch Salafisten macht die massive Präsenz islamischen Extremismus in Deutschland deutlich“, so der Bezirksvorsitzende der JU Nordwürttemberg, Björn Hannemann. Ein Verbot von Koran-Verteilaktionen durch Islamisten, wie sie auch in Nordwürttemberg stattfinden, hält die JU unter dem Aspekt der Religionsfreiheit zwar für nicht wünschenswert. Eine stärkere Aufklärung über die Gefahr des Islamismus sei aber dringend geboten, so Hannemann: „Wenn extremistische Gruppierungen, deren Ziele mit unserer freiheitlichen Demokratie nicht zu vereinen sind, auf der Straße offen für sich werben, dann kann dies nicht ohne Reaktion bleiben.“

„Die Projekte des Bundesfamilienministeriums zur Extremismus-Prävention sollten einen größeren Schwerpunkt auf die Bekämpfung des islamischen Extremismus setzen“, fordert Björn Hannemann, „außerdem müssen auch Polizei und Verfassungsschutz dieses Thema stärker in den Fokus nehmen, um eingreifen zu können, wenn – etwa anlässlich solcher Verteilaktionen – aktiv für verfassungsfeindliche Ziele geworben wird.“