Junge Union Nordwürttemberg: Umkehr bei Solarförderung unverständlich

Kritik an Norbert Röttgen: Nicht berechenbar und gegen die Verbraucher

Mit Kritik hat die Junge Union Bezirksverband Nordwürttemberg auf die Ankündigung des Bundesumweltministeriums reagiert, die Kürzung der Solarsubventionierung auszusetzen.

Derzeit gibt es 28,74 Cent Einspeisevergütung pro Kilowattstunde bei kleinen Dachanlagen. Diese wären bei einem starken Zubau neuer Solaranlagen auf bis zu 24,43 Cent gesenkt worden.

„Die erneuerbaren Energien werden durch die massive Subventionierung nicht marktfähiger“, kritisiert der Bezirksvorsitzende Björn Hannemann. In Deutschland werden 50 Prozent der Weltproduktion an Solarplatten montiert. Aufgrund der geringen Zahl an Sonnenstunden ist die Stromerzeugung durch Solaranlagen in Deutschland jedoch gering.

Dem steht eine großzügige Subventionierung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz gegenüber, welche die Verbraucher über den Strompreis tragen müssen. Die JU Nordwürttemberg spricht sich für eine Kürzung dieser Subventionen aus und unterstützt dabei auch die Forderung des Wirtschaftsflügels der Union, eine Deckelung des Zubaus bei 1000 MW pro Jahr einzuführen.

„In der Energiepolitik erwarten die Menschen von der Union Verlässlichkeit und eine Politik zu Gunsten des Verbrauchers. Ich kann beides im Moment nicht erkennen“, so Hannemann abschließend.