Junge Union Nordwürttemberg irritiert über Facebook-Verbot für Lehrer

Kiesewetter: „Die Bevormundung durch die grün-rote Landesregierung hat nicht nichts mit moderner Politik zu tun. Das ist der erste Schritt Richtung Steinzeit.“

Der Bezirksverband der Jungen Union in Nordwürttemberg ist über das vom Kultusministerium verhängte Facebook-Verbot für baden-württembergische Lehrerinnen und Lehrer irritiert. Eine neue Vorschrift des Ministeriums untersagt den Lehrkräften zukünftig die Nutzung von sozialen Medien für dienstliche Zwecke. „Das Verbot ist hochgradig weltfremd. Es gleicht übereiliger Verbotspraxis. Soziale Medien sind auch aus dem Schulalltag nicht mehr wegzudenken. Vieles im organisatorischen Bereich läuft bereits heute über Facebook & Co und nicht mehr via E-Mail“, so der JU-Bezirksvorsitzende Lutz Kiesewetter. Rückmeldungen von Lehrkräften bestätigen diese Ansicht: viele Klassengemeinschaften organisieren bereits Teile ihres Unterrichts mit Hilfe der sozialen Medien. So werden beispielsweise Informationen zu Kursen oder Arbeitsgemeinschaften am effektivsten über Facebook übermittelt. „Wir als Junge Union stehen den Möglichkeiten der sozialen Medien sehr positiv gegenüber – gerade auch im Bildungsbereich. Wir sehen darin die Chance, dass Lehrkräfte ihren Schülerinnen und Schülern den richtigen Umgang mit den sozialen Medien in der alltäglichen Praxis demonstrieren. Die Bevormundung durch die grün-rote Landesregierung hat nichts mit moderner Politik zu tun. Das ist der erste Schritt Richtung Steinzeit“, so Kiesewetter abschließend.