Junge Union Nordwürttemberg fordert Abschaffung der Erbschaftssteuer

Dominik Martin zum neuen Bezirksvorsitzenden gewählt

Auf ihrem Bezirkstag in Degenfeld (Landkreis Ostalb) wählten die Vertreter des mit ca. 3.700 Mitgliedern größten der vier baden-württembergischen Bezirksverbände der Jungen Union (JU) mit 92,4 Prozent Dominik Martin aus dem Kreisverband Main-Tauber zu ihrem neuen Vorsitzenden. Martin, der das Amt seit November letzten Jahres kommissarisch begleitet hatte, kritisierte die aus seiner Sicht mangelhafte Arbeit der Landesregierung und forderte: „2016 muss die Wahl gewonnen und der grün-rote Spuk beendet werden!“ Zu seinen Stellvertretern wählten die Delegierten Christina Oberdorfer aus Stuttgart sowie Michael Lehmann (Kreisverband Heidenheim).

Für die Finanzen wird weiterhin Kristoffer Werner (Kreisverband Esslingen) und für die Pressearbeit Tim Krautschneider (Kreisverband Ludwigsburg) zuständig sein. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Stefanie Sonnentag (Kreisverband Hohenlohe) als Schriftführerin, der Bildungsreferent Norman Wiechmann aus dem Landkreis Böblingen sowie Medienreferent Frank Schönhöfer (Kreisverband Main-Tauber).

Als Beisitzer komplettieren Markus Beil (Kreisverband Heilbronn), Stephan Borg (Kreisverband Schwäbisch Hall), Sonja Grässle (Kreisverband Göppingen), Johannes Gresser und Julian Hutschenreuther (beide Kreisverband Ostalb), Marie-Sophie Lanig (Kreisverband Main-Tauber), Christian Saup (Kreisverband Heilbronn), Daniel Scheuermann (Kreisverband Ludwigsburg), Ann-Cathrin Simon sowie Christian Steck (beide Kreisverband Rems-Murr) den Vorstand.

Außerdem diskutierten die anwesenden Delegierten den Leitantrag „Moderne Wirtschaft –Solide Finanzen – Starkes Nordwürttemberg“, den eine Projektgruppe in den letzten beiden Jahren vorbereitet hatte. Darin wird unter anderem eine Abschaffung der Erbschaftssteuer gefordert, die aus Sicht der JU einen zu hohen Verwaltungsaufwand produziere und nur unwesentlich zur Staatsfinanzierung beitrage sowie ein striktes Schuldenverbot auch auf Landesebene. Die CDU müsse ihr wirtschaftspolitisches Profil wieder schärfen, so die Forderung des Parteinachwuchses.

Als Diskussionspartner hatte die JU den ehemaligen baden-württembergischen Finanzminister Gerhard Stratthaus und den wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Reinhard Löffler MdL eingeladen. Weitere besondere Gäste waren unter anderem CDU-Landesvorsitzender Strobl MdB, der CDU-Bezirksvorsitzende Steffen Bilger MdB sowie der neue parlamentarische Staatssekretär im Verkehrsministerium Norbert Barthle MdB.