Junge Union für „“Endlagerung Röttgens““

Bundesumweltminister soll Sommerurlaub absagen und Energiekonzept vorlegen

Die Junge Union (JU) Bezirksverband Nordwürttemberg fordert Bundesumweltminister Norbert Röttgen auf, direkt nach der Sommerpause ein energiepolitisches Konzept vorzulegen. Dieses müsse konkrete Pläne und Gesetzesentwürfe zur Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke beinhaltet. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Vereinbarung des Koalitionsvertrags zur Laufzeitverlängerung noch nicht umgesetzt wurde“, so der Bezirksvorsitzende der JU Nordwürttemberg Björn Hannemann.

Das energiepolitische Konzept muss nach Auffassung der JU Nordwürttemberg einen Erhalt der Kernenergie vorsehen bis diese durch andere umweltfreundliche Formen der Energiegewinnung verlässlich ersetzt werden kann. „Ein Ausstieg aus der Kohle-Energie sollte unter umweltpolitischen Aspekten Teil dieses Konzepts sein“, erklärt der stellvertretende Bezirksvorsitzende Steffen Kirsch, der die Projektgruppe Energiepolitik der JU Nordwürttemberg leitet.

„Minister Röttgen sollte dieses Jahr auf einen Sommerurlaub verzichten und stattdessen schnellstmöglich ein energiepolitisches Konzept ausarbeiten“, fordert der Bezirksvorsitzende Björn Hannemann. Die Bundesregierung solle einen entsprechenden Gesetzentwurf unmittelbar nach der Sommerpause in den Bundestag einbringen. Gerade für Baden-Württemberg, wo die Kernkraft eine große wirtschaftliche Bedeutung hat, hält die JU Nordwürttemberg die derzeitige Politik Röttgens für nicht länger haltbar.

„Minister Röttgen muss endlich die Vereinbarung des Koalitionsvertrages umsetzen“, so Hannemann, „anderenfalls sollte die Bundeskanzlerin über eine politische Endlagerung Röttgens nachdenken.“