Junge Union fordert gründliche Wahlanalyse mit der Basis

Wechsel im Landesvorsitz ist nur Beginn des Neuanfangs

Das Ergebnis der Landtagswahl trifft die CDU tief und verlangt einen langen Prozess der Analyse und der Erneuerung. Die Bezirksverbände Nordwürttemberg, Südbaden und Württemberg-Hohenzollern der Jungen Union unterstützen den personellen Neuanfang im Amt des Landesvorsitzenden der CDU Baden-Württemberg mit der Kandidatur von Thomas Strobl.

„Thomas Strobl kennt die Partei wie kaum ein anderer. Er kann den Erneuerungsprozess entscheidend voranbringen“, so der Bezirksvorsitzende der JU Nordwürttemberg Björn Hannemann. „Der Entscheidung von Tanja Gönner ist Respekt zu zollen“, meint Norbert Lins, Bezirksvorsitzender der JU Württemberg-Hohenzollern. „Eine schnelle Entscheidung bei dem Landesvorsitz bedeutet aber auch, dass die Wahlniederlage umso klarer und umfassender analysiert und Konsequenzen daraus gezogen werden müssen“, fordert der Bezirksvorsitzende von Südbaden Johannes Rothenberger.

Der Erneuerungsprozess könne mit dem Wechsel im Landesvorsitz nach Auffassung der JU-Bezirksvorsitzenden erst beginnen, personell und inhaltlich. Jedes Mitglied müsse die Möglichkeit haben seine Vorstellungen einzubringen. Dazu müssten Regionalkonferenzen durchgeführt werden. Beispielsweise könnten bei inhaltlichen Entscheidungen auch die Mitglieder befragt werden. „Im Dialog mit der Basis und gesellschaftlichen Gruppen werden wir unsere Inhalte weiterentwickeln und für Vertrauen und unsere Grundwerte werben“, so die Bezirksvorsitzenden Hannemann, Rothenberger und Lins. „Wir wollen eine Partei, die lebendig diskutiert, offen entscheidet und konsequent handelt. Die Bürgerinnen und Bürger sind für Stuttgart 21 und sind gegen eine Einheitsschule. Hier wird die CDU ihre Kampagnenfähigkeit beweisen!“