JU Nordwürttemberg wählt neuen Vorstand

Kiesewetter: „„Strobl oder Wolf –- jeder ist besser als Kretschmann!““

Die Junge Union (JU) Bezirksverband Nordwürttemberg wählte am vergangenen Wochenende in Denkendorf (Landkreis Esslingen) einen neuen Vorstand. Die knapp 150 Delegierten aus 12 Kreisverbänden, die über 3.800 Mitglieder zwischen 16 und 35 Jahren umfassen, bestätigten dabei den amtierenden Bezirksvorsitzenden Lutz Kiesewetter (Kreisverband Ostalb) im Amt.

Ebenfalls wiedergewählt wurde der stellvertretende Vorsitzende Dominik Martin (Main-Tauber). In dieses Amt neugewählt wurde die Stuttgarter Rechtsanwältin Christina Oberdorfer, die die Nachfolge des nach 10 Jahren ausgeschiedenen Steffen Kirsch (Ludwigsburg) antritt.

Für die Finanzen bleibt Kristofer Werner (Esslingen) zuständig, während die Pressearbeit in Zukunft von Tim Krautschneider aus Ludwigsburg betreut wird. Als neue Schriftführerin wählten die Delegierten Stefanie Sonnentag (Hohenlohe) und Frank Schönhöfer (Main-Tauber) in das neu geschaffene Amt des Medienreferenten. Neuer Bildungsreferent ist der Böblinger Norman Wiechmann. Den Vorstand komplettieren als Beisitzer: Markus Beil aus Heilbronn, Stephan Borg (Schwäbisch-Hall), Sonja Grässle (Göppingen), Johannes Gresser (Ostalb), Ferdinand Honold (Heidenheim), Isabell Huber (Heilbronn), Daniel Scheuermann (Ludwigsburg), Ann-Catrhin Simon und Christian Steck (beide Rems-Murr), sowie Marie-Sophie Lanig (Main-Tauber).

Außerdem wurde das neue Grundsatzprogramm „Kompass 2020“ beschlossen. Kiesewetter betonte bei der Antragsberatung: „Uns geht es beim Kompass 2020 darum, zu überlegen: Warum bin ich in der JU? Wofür steht die JU? Was ist das Menschenbild der JU?“ Das Papier solle die fundamentalen Werte und Überzeugungen der Jungen Union darstellen, so Kieswetter. Lob für ihre inhaltliche Arbeit erhielten die JU’ler auch von den anwesenden Ehrengästen, dem CDU-Bezirksvorsitzenden Steffen Bilger MdB und dem Vize-Präsidenten des Europäischen Parlaments Rainer Wieland MdEP.

Auch sprachen mit dem stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden Thomas Strobl MdB und Landtagspräsident Guido Wolf MdL die beiden Bewerber um die CDU-Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2016 zu den Delegierten. Er freue sich über den fairen innerparteilichen Wettstreit, so Kiesewetter: „Aber am Ende wird die Union geschlossen hinter unserem Spitzenkandidaten stehen, denn – egal wer es wird – jeder von beiden wird ein so viel besserer Ministerpräsident für unser Land sein als Winfried Kretschmann.“