Dominik Martin als Bezirksvorsitzender mit 98 Prozent bestätigt

Auf dem Bezirkstag der Jungen Union (JU) Nordwürttemberg am 12. und 13. November bestätigten die über 150 JU-Delegierten ihren Bezirksvorsitzenden Dominik Martin aus dem Kreisverband Main-Tauber mit 98 Prozent der Stimmen im Amt. Dominik Martin bekräftigte in seiner Rede die starke politische Rolle der Jungen Union. „Im Landtagswahlkampf 2016 wäre die CDU ohne die tatkräftige Unterstützung der JU in vielen Gemeinden nicht kampagnenfähig gewesen“, stellte der Bezirksvorsitzende Dominik Martin fest. „Das desaströse und nicht erwünschte Ergebnis in Baden-Württemberg und in anderen Landtagswahlen in diesem Jahr zeigen, dass der Linksruck, der durch die CDU gegangen ist, ein schwerer strategischer Fehler war“, so Dominik Martin und blickt auf die Bundestagswahl 2017, bei welcher sich die CDU wieder auf eine wertebasierte und konservative Politik bauen müsse.

Als Gast konnte die JU in Dörzbach im Hohenlohekreis den Fraktionsvorsitzenden der CDU Prof. Dr. Wolfgang Reinhart begrüßen, welcher die klaren Positionen der CDU von den Grünen abgrenzte. „In Baden-Württemberg muss Politik gemacht werden, die die Handschrift der CDU trägt. Mit der CDU wird es keine neuen Steuern und keine Gewerbesteuererhöhung geben.“ Weiter gibt Wolfgang Reinhart den JUlern mit auf den Weg sich klar von der AfD abzugrenzen: „Wut ist kein Konzept, Meckern ist keine Lösung“.  Der verabschiedete Leitantrag „Starkes Nordwürttemberg. In Stadt und Land.“ macht deutlich, dass sich die JUler mit zahlreichen Themen in allen Regionen von Nord-Württemberg auseinandersetzen. Sie stimmten unter anderem für den flächendeckenden Breitbandausbau mit 50Mbit/s und für ein einheitliches Baden-Württembergticket im ÖPNV.

Die Jungunionisten stimmten mit Steffen Bilger, dem Bezirksvorsitzenden der CDU Nordwürttemberg, bei einer gut ausgestalteten Infrastrukturpolitik für Stadt und Land, beim Burkaverbot und bei der Notwendigkeit für eine offene Diskussionskultur überein. Der Fraktionsvorsitzende der CSU im Bayrischen Landtag Thomas Kreuzer verdeutlichte auf dem Bezirkstag der JU Nordwürttemberg, „Rot-Rot-Grün im Bund wollen wir 2017 nicht! Die CDU muss als Volkspartei Regierungsverantwortung übernehmen und den Ton angeben.“ Weiter führte Kreuzer notwendige Schritte in der Flüchtlingspolitik aus: „Die Politik muss eine Begrenzung einführen, da Deutschland selbst entscheidet, wie viele Menschen zu uns kommen können. Jeder, der in Deutschland ist, muss sich an unser Recht und Gesetz halten und dieses muss durchgesetzt werden.“

Als stellvertretende Bezirksvorsitzende wurden Ann-Cathrin Simon (Rems-Murr) und Michael Lehmann (Heidenheim) gewählt. Johannes Gresser (Ostalb) ist der neue Finanzreferent und Sonja Grässle (Göppingen) übernimmt das Amt des Pressereferenten. Für den geschäftsführenden Bezirksvorstand wurden Christian Saup (Heilbronn) als Schriftführer, Norman Wiechmann (Böblingen) als Bildungsreferent und Friedericke Jähnichen (Ludwigsburg) als Medienreferentin gewählt. Den Bezirksvorstand vervollständigen die 10 gewählten Beisitzer: Stefan Baumhauer (Göppingen), Markus Beil (Heilbronn), Stephan Borg (Schwäbisch-Hall), Maximilian Fiel (Esslingen), Antonia Köngeter (Stuttgart), Marie-Sophie Lanig (Main-Tauber), Thrasivoulos Malliaras (Stuttgart), Matthias Miller (Böblingen), Stefanie Sonnentag (Hohenlohe) und Alena Winter (Ostalb).