Die Albanienreise der JU Nordwürttemberg im Resümee

Zu Gast in einem zukünftig EU-Land?

Albanien ist etwas kleiner als Belgien und mit hat 2,82 Millionen etwas mehr Einwohner als Schleswig-Holstein. Eine Bevölkerung, welche im Durschnitt 30, 4 Jahre ist, drängt in die EU und ist hungrig auf wirtschaftlichen Erfolg und demokratische Rechte.

Albanien – Die Bildungsfahrt 2014 der Jungen Union Nordwürttemberg führte von 05.09. – 12.09. nach Albanien. Dort konnten sich die Reiseteilnehmer erstmals  Eindrücke über die Kultur des Landes und die politische sowie wirtschaftliche Lage, des durch jahrzehntelangen vorherrschenden Kommunismus geprägten Balkanstaats, an der adriatischen-ionischen Küste zum Mittelmeer gewinnen.

Nach der Ankunft am einzigen internationalen Flughafen Albaniens in Tirana, folgte der Transfer in die wirtschaftlich wichtige Hafenstadt  Durrés, in welcher u.a. der größte Hafen sowie das einzige aus römischer Zeit stammende Amphitheater (bis 20.000 Plätze) Albaniens besichtigt wurden.

Diesen ersten Eindrücken, folgten der Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes der Stadt Berat („Stadt der tausend Fenster“) und der im Nachbarland Mazedonien gelegenen Stadt Ohrid am Ohrid – See. Für viele Reiseteilnehmer wurde bei diesem letztgenannten Besuch besonders deutlich, dass selbst ein in Deutschland als armes Land bekanntes Mazedonien eine deutlich bessere Infrastruktur (besonders im Straßenbau)und Wirtschaft aufweisen kann als Albanien.

Zusätzlich reiste man noch in die Hauptstadt Tirana. Neben der Besichtigung der Stadt (Moschee, Nationalmuseum und Kulturpalast etc.) sowie der Stadt Kruja, wurde die Delegationsgruppe von Ilir Meta, dem albanischen Parlamentpräsidenten,  zu einem informativen Gespräch eingeladen. Bei jenem Anlass man die derzeitige innen- und außenpolitische Lage, die Wirtschaft, aber auch das Zusammenleben der Religionen thematisiert wurden.

Höhepunkt der Reise war jedoch das Abendessen mit Bujar Nishani, dem albanischen Präsidenten und Staatsoberhaupt, bei welchem vor allem über den deutsch-albanischen Austausch in den verschiedensten Bereichen gesprochen wurde, den es zu erhalten und auszubauen gilt, sodass beide Länder auch in Zukunft davon profitieren können,  speziell aber Albanien endlich sein Potential ausschöpft und einen Weg in die EU findet!