Unsere Position: Schulnoten sind unabdingbar

Wir halten es für falsch, wenn sich die CDU, insbesondere die CDU Hessen, anderen Parteien anschließt und eine notenfreie ideologische Bildungspolitik betreibt. Schulnoten entsprechen dem Leistungsprinzip und dienen als Grundlage für die Zulassung zu Studiengängen und Ausbildungen. Wer das Notenprinzip untergräbt, macht Leistungsbereitschaft überflüssig.

Unsere Position: Die Maghreb-Staaten sind sichere Herkunftsländer!

Die Grünen stellen sich ein weiteres Mal im Bundesrat quer und gefährden somit die Sicherheitsinteressen unseres Landes. Wir finden das unverantwortlich! (Facebook-Beitrag)

Junge Union in Russland

Junge Union in Russland

Moskau/St. Petersburg. „Russland ist ein schönes Land“ heißt es im bekannten Lied von Dschinghis Khan. Trotz des angespannten Verhältnisses zwischen Russland und dem Westen reisten deshalb Anfang September über 30 JU’ler für eine Woche in den größten Staat der Welt, um das Land, seine Leute und die Kultur kennenzulernen. Zuerst führte die diesjährige Bildungsreise des JU Bezirksverbandes Nordwürttemberg von Frankfurt aus in die russische Hauptstadt Moskau. Dort begeisterten Sehenswürdigkeiten wie der Rote Platz, der Kreml, die Christ-Erlöser-Kathedrale oder auch das Kaufhaus GUM. Dazu konnten überaus spannende Gespräche in der Vertretung der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Deutschen Botschaft über die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland geführt werden. Gleichzeitig gewann die Gruppe Eindrücke über das politische System Russlands und erfuhr wie wichtige Reformen in der Rentenpolitik umgesetzt werden sollen. Am letzten Tag in Moskau stand neben dem Besuch des Lenin Mausoleums und der Besichtigung des Spartak-Stadions auch eine Bootsfahrt auf der Moskwa auf dem Programm. Im Zuge dessen konnte auch durch den berühmten Gorky Park spaziert werden, bevor es mit dem Nachtzug die über 700km nach St. Petersburg ging. Insbesondere diese spannende Erfahrung möchte im Nachhinein keiner der Reiseteilnehmer missen. Angekommen in der Metropole am Finnischen Meerbusen besuchte die Gruppe nach einer Stadtrundfahrt die Peter-Und-Paul-Festung und die weltberühmte Eremitage. Dazu konnte der beeindruckende Palast in Peterhof mit seiner riesigen Parkanlage und der berühmte Katharinenpalast in Puschkin mit dem Bernsteinzimmer besichtigt werden. Nicht nur wegen des vielfältigen und interessanten Programmes, sondern auch dank der sehr guten Organisation war die Reise für alle Teilnehmer ein wahnsinnig spannendes Erlebnis, von welchem jeder viele unvergessliche Erfahrungen mitnehmen konnte. Insbesondere die Offenheit und Freundlichkeit der Russen uns Deutschen gegenüber hat uns alle auf angenehme Art und Weise überrascht. Gerne kommen wir wieder!

Mobilitätsgipfel 2018 „Die Zukunft des Automobils im Wandel“

Mobilitätsgipfel 2018 – „Die Zukunft des Automobils im Wandel“

Am 11. Juli 2018 fand der Mobilitätsgipfel der Jungen Union (JU) Nordwürttemberg in Steinenbronn statt. „Die Mobilität und die Funktionen des Automobils werden sich in Zukunft ändern. Einerseits steht die Automobilität vor großen Herausforderungen bezüglich. Fahrverboten, der Förderung von Elektromobilität, Ausbau der passenden Infrastruktur und andererseits wird das Auto in Zukunft weitere Funktionen einer mobilen Dienstleistung übernehmen“, so der Bezirksvorsitzende der JU Nordwürttemberg Dominik Martin zu Beginn des Mobilitätsgipfels.

Mit der parlamentarischen Geschäftsführerin der CDU-Landtagsfraktion Nicole Razavi MdL, mit Eckart von Klaeden, Leiter Politik und Außenbeziehungen der Daimler AG, mit dem Geschäftsführer der e-mobil BW Franz Loogen und mit dem Gewerkschaftssekretär der IG Metall Kai Burmeister hatte die JU Nordwürttemberg ein prominentes Podium bei ihrem Mobilitätsgipfel. „Ich freue mich sehr, dass wir mit den vier Experten sowie mit über 100 Gästen über die Zukunft der Automobilindustrie besonders hier in Nordwürttemberg diskutieren können.“, so Dominik Martin weiter.

Dass sich die Mobilität verändern wird und dass Verbraucher sowie die Automobilindustrie sich darauf einstellen müssen, war beim Mobilitätsgipfel der JU Nordwürttemberg allen klar. Franz Loogen, Geschäftsführer der e-mobil BW, betonte: „Gerade für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg ist es notwendig, ältere Technologien weiterzuentwickeln und zu verbessern und gleichzeitig auf neue Technologien und auf verschiedene Antriebsversionen zu setzen. Kai Burmeister, Gewerkschaftssekretär der IG Metall, ergänzte: „Durch neue Technologien und Mobilitätskonzepte können Arbeitsplätze geschaffen werden, so dass es auch im Zuge der Digitalisierung nicht zu Massenentlassungen in der Automobilindustrie kommen wird. Besonders wenn wir die neuen Autos und Antriebe hier in Baden-Württemberg bauen.“

Von links nach rechts: Bürgermeister Johann-Singer, Franz Loogen, Dominik-Martin (JU), Nicole-Razavi (CDU), Moderator Matthias Miller (JU), Kai Burmeister und Eckart von Klaeden

Auf Technologie und auf die Verbesserung der bisherigen Motoren setzt auch die Politik, besonders als am Mittwoch die kommenden Fahrverbote für Dieselfahrzeuge mit der Euronorm 4 und schlechter in der Stuttgarter Innenstadt ab dem 01.01.2019 verkündet wurden. „Ziel der CDU-Fraktion war und bleibt es, Fahrverbote wenn irgend möglich zu vermeiden und Beschränkungen für die Autofahrer in Stuttgart so gering wie möglich zu halten. Daher sind wir froh, dass die Landesregierung auf Druck der CDU bekräftigt hat, Fahrverbote für Euro-5-Diesel verhindern zu wollen. Als wichtigste Aufgabe sehen wir daher, alle zur Verfügung stehenden technischen Innovationen zu nutzen und auf den Ausbau des ÖPNVs sowie auf Elektromobilität zu setzen. Dafür wird nun auch ein entsprechendes Maßnahmenpaket in Höhe von 450 Millionen aufgewendet, sodass es bis zum Sommer 2019 eine bessere Luft in Stuttgart gibt“, so Nicole Razavi MdL.

Dominik Martin ergänzte zu der Entscheidung der Fahrverbote in Stuttgart: „Wir als Junge Union Nordwürttemberg lehnen ideologische Fahrverbote entschieden ab und fordern aufgrund der großen Messunterschiede am Neckartor die Überprüfung der Messergebnisse, bevor Fahrverbote in Stuttgart kommen können.“

Elektromobilität ist einer der Antriebe der Zukunft. Eckart von Klaeden, Leiter Politik und Außenbeziehungen der Daimler AG, sieht dabei den Verbraucher im Mittelpunkt: „Nur wenn Elektrofahrzeuge von den Verbrauchern auch angenommen werden, dann kann der Wandel hin zur Elektromobilität funktionieren.“ Zentral dabei seien die Batteriesysteme, in denen die Intelligenz der Elektrofahrzeuge stecke und sich Unterschiede der Hersteller bemerkbar mache. Weiter dürfen Rohstoffe für die Produktion nur dort gewonnen werden, wo sie mit den Integritätsstandards vereinbar sind.

Für den Ausbau der Elektromobilität benötigt es die notwendige Infrastruktur, damit Elektrofahrzeuge überhaupt gekauft werden. „Daher fordern wir den raschen Ausbau von flächendeckenden Ladesäulen und ebenso mehr Tankstellen für Wasserstoff, wie er in der Brennstoffzelle benötigt wird und einen weiteren alternativen Antrieb darstellt“, so die JU Nordwürttemberg.

Als weiteres Mobilitätskonzept wird von Politik und Industrie Carsharing angesprochen. „Neben der Förderung von Carsharing, sei es privat oder von einem dritten Anbieter, darf aber auch auf Individualitätsmobilität nicht verzichtet werden“, so Eckart von Klaeden und auch Nicole Razavi MdL stimmte zu: „Wir brauchen Konzepte für die Mobilität der Zukunft und die aktuellen Verkehrsprobleme besonders um Stuttgart müssen unter anderem mit Hilfe des Vorantreibens der Filderauffahrt und des Nordostrings angepackt werden.“

JU Nordwürttemberg entsetzt über Erdogans Wahlergebnis in Deutschland und fordert weiterhin Abschaffung des Doppelpasses

JU Nordwürttemberg entsetzt über Erdogans Wahlergebnis in Deutschland und fordert weiterhin Abschaffung des Doppelpasses (27.06.2018)

65 Prozent der türkischen Staatsbürger in Deutschland stimmten vergangene Woche bei den vorgezogenen Parlamentswahlen in der Türkei für Recep Tayyip Erdogan – in der Türkei selbst, waren es mit 52% deutlich weniger. Dass zwei von drei Deutschtürken Erdogan mit ihrer Wahl zu einer Art Alleinherrscher gemacht haben, steht für die Junge Union (JU) Bezirksverband Nordwürttemberg in klarem Widerspruch zu unserem rechtsstaatlichen Grundverständnis in Deutschland.

„Die frenetische Siegesfeier mit zahlreichen Autokorsos in Stuttgart und anderen Großstädten zeigt leider, dass viele Deutschtürken, die teilweise schon seit mehreren Generationen hier leben, unserer freiheitliches Rechts- und Wertesystem noch immer nicht verinnerlicht haben“, führt der Bezirksvorsitzende der JU Nordwürttemberg Dominik Martin aus.

„In Deutschland die Vorzüge einer liberalen Demokratie genießen und anderswo abschaffen, geht gar nicht!“, so Martin weiter. Dies mache zudem wieder einmal deutlich, dass mehrere Staatsbürgerschaften durchaus zu einem Loyalitätskonflikt verschiedener Systeme führen können. „Daher fordern wir erneut die Umsetzung des Beschlusses des CDU-Bundesparteitags 2016, die doppelte Staatsbürgerschaft abzuschaffen!“